Medienkompetenz Workshops

Vom Verstehen zur bewussten digitalen Haltung

Ohne Medienkompetenz keine Demokratie, keine Selbstbestimmung, kein bewusster Alltag.
In unseren Medienkompetenz-Workshops machen wir sichtbar, wie digitale Medien wirken – auf Denken, Fühlen, Handeln und gesellschaftliches Miteinander. Klar, altersgerecht und auf den Punkt gebracht.

Wir zeigen, wie ein bewusster Umgang mit digitalen Medien möglich ist – ohne Verbote, ohne Angst, ohne Überforderung. Stattdessen stärken wir Reflexion, Eigenverantwortung und Handlungsspielräume im digitalen Alltag.

Your feed doesn’t define you.
You define your feed.

IT COUNTS

Digitale Medien sind nicht neutral.

Sie prägen Meinungen, Beziehungen und Entscheidungen.

You Count

Deine Aufmerksamkeit, deine Klicks,

deine Haltung machen einen Unterschied.

We Count

Medienkompetenz entsteht im Miteinander –

durch Dialog, Austausch und gemeinsame Regeln.

Unsere Workshops

Vom Verstehen zur bewussten Haltung

Eine zukunftsfähige digitale Gesellschaft beginnt bei uns. Damit wir digitale Medien verantwortungsvoll nutzen können, müssen wir ihre Wirkmechanismen verstehen. Genau hier setzen wir an.

In altersspezifischen Workshops vermitteln wir fundiertes Wissen rund um Mediennutzung, Algorithmen, Meinungsbildung, Datenschutz, digitale Kommunikation und gesellschaftliche Verantwortung. Dabei entwickeln wir gemeinsam konkrete Handlungsstrategien für den digitalen Alltag – praxisnah, reflektiert und umsetzbar.

Alle unsere Workshops orientieren sich an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und verbinden Medienkompetenz mit Demokratiebildung, Prävention und Selbstwirksamkeit.

Zielgruppe: Eltern / Erziehungsberechtigte

Der digitale Elternabend zur Medienprävention unterstützt Eltern dabei, Kinder sicher und verantwortungsvoll durch die digitale Welt zu begleiten. Themen sind Smartphone, Social Media, Gaming und Vorbildfunktion. Praxisnahe Tipps, klare Orientierung und alltagstaugliche Strategien – ohne Verbote, aber mit gesundem Maß.

Mehr erfahren und Workshop buchen >>

Zielgruppe: 3-4 Klasse

Im Medienkompetenz-Workshop „Was brauche ich – digital?“ entdecken Kinder, wie digitale Medien wirken und was ihnen wirklich guttut. Spielerisch und alltagsnah lernen sie, Maß zu halten, Pausen zu spüren und fair miteinander umzugehen.
Der Workshop stärkt Selbstvertrauen, Verantwortung und bewusste Entscheidungen im digitalen Alltag.

Mehr erfahren und Workshop buchen >>

Zielgruppe: 5-7 Klasse

In unserem Medienkompetenz-Workshop „Was brauche ich – digital?“ setzen sich Kinder und Jugendliche bewusst mit ihrer Mediennutzung auseinander. Sie reflektieren Bildschirmzeit, Daten, Privatsphäre und eigene Bedürfnisse. Ohne Verbote, dafür mit Verantwortung und Selbstwirksamkeit – für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien.

Mehr erfahren und Workshop buchen >>

Zielgruppe: 5-7 Klasse

Im Medienkompetenz-Workshop „Was brauche ich – digital?“ entdecken Kinder, wie digitale Medien wirken und was ihnen wirklich guttut. Spielerisch und alltagsnah lernen sie, Maß zu halten, Pausen zu spüren und fair miteinander umzugehen.
Der Workshop stärkt Selbstvertrauen, Verantwortung und bewusste Entscheidungen im digitalen Alltag.

Mehr erfahren und Workshop buchen >>

Zielgruppe: 8-12 Klasse

Jugendliche reflektieren, wie politische Meinungen im digitalen Raum entstehen und beeinflusst werden.

Sie erkennen Manipulation, Desinformation und Radikalisierungstendenzen in sozialen Medien.

Der Workshop stärkt kritisches Denken, demokratische Urteilskraft und eine bewusste, selbstbestimmte Meinungsbildung.

Mehr erfahren und Workshop buchen >>

Zielgruppe: 8-12 Klasse

In diesem Workshop lernen Jugendliche, Fake News, Desinformation und Manipulation im Netz sicher zu erkennen.

Sie prüfen Quellen, unterscheiden Meinung von Information und reflektieren ihren eigenen Newsfeed.

So stärken wir Medienkompetenz, kritisches Denken und einen verantwortungsvollen Umgang mit Informationen.

Mehr erfahren und Workshop buchen >>

Du Willst vom verstehen ins handeln kommen?

ZUKUNFT:SZENARIO

Hier ein kleiner Ausblick auf die Zukunft unseres Zuhauses „der Erde“, wenn wir NICHT ins Handeln kommen.
Dabei gehen wir von den konservativ prognostizierten 4° Erwärmung bis 2100 aus – die wir mit Sicherheit erreichen werden, wenn wir so weitermachen wie bisher:

‚THERE IS NO IF AND WHEN.
THERE IS JUST NOW & ACT‘

Wir brauchen keine Handvoll Menschen, die Nachhaltigkeit perfekt umsetzen. Wir brauchen viele Menschen, die ihre gedankenlosen Gewohnheiten in ein klimaschonendes Handeln verwandeln. Die verstehen, dass ihre täglichen Entscheidungen einen Unterschied machen.

The power is yours

Gute Gründe um ins Handeln zu kommen

Hier ein paar Facts:
Leicht, verständlich, trotzdem schwer verdaulich.

Die meisten Treibhausgas-Emissionen produzieren wir beim Einkauf (Bekleidung, Technik, Möbel & Co.). Das sind etwa 2,79 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr und machen 27 Prozent der Treibhausgas-Emissionen pro Kopf in Deutschland aus. 

 (Quelle: Umweltbundesamt 2023)

Spoiler: Aktuell haben wir genügend Kleidung für die nächsten 16 Generationen auf der Welt. Second Hand first.

Die Erdoberfläche ist zu 71 Prozent mit Wasser bedeckt. Das ist eine Gesamtwassermenge von 1.332 Millionen Kubikkilometer. Aufgeteilt in 97,5% Salzwasser und lediglich 2,5 Prozent Süßwasser.

Von den geschätzten 35 Millionen Quadratkilometer Süßwasserressourcen der Erde ist allerdings der größte Teil in Form von Eis und Schnee gebunden.

Lediglich 0,3% der Gesamtwassermenge stehen uns als Trinkwasser zur Verfügung.

Trinkwasser ist ein rares Gut. 

(Statista 2023)

Pestizide, Flammschutzmittel und Organozinnverbindungen verseuchen Flüsse wie Donau und Rhein – mit toxischen Folgen für die Umwelt. Laut Studien sind die chemischen Belastungen in der Hälfte der Gewässer bedenklich, in 15 % sogar akut schädlich.

Besonders alarmierend: „Ewigkeitschemikalien“ (PFAS) finden sich inzwischen überall – selbst im Regenwasser der Antarktis. Ihre Konzentrationen übersteigen sichere Trinkwasserwerte um ein Vielfaches.

Die Weltbank warnt vor einer stillen, aber gefährlichen Wasserkrise. Doch während neue Schadstoffe wie Mikroplastik und Arzneimittelreste unsere Lebensgrundlage zerstören, bleibt entschlossenes Handeln aus.

Jährlich kaufen wir, allein in Deutschland, 1,5 Millionen Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel. Dadurch gelangen etwa 564.554 Tonnen Tenside, Duftstoffe, Phosphonate, Enzyme und Silikone ins Grundwasser und die Meere.  

Das sind etwa 90 volle Güterzüge.

(Quelle: Umweltbundesamt) 

Es gibt keinen Ort mehr auf der Erde oder unter Wasser, an dem kein Plastik nachgewiesen werden kann. Plastik ist überall. Auch in allen Lebewesen.

Menschen in aller Welt nehmen im Schnitt pro Woche 5 Gramm Mikroplastik auf. Das entspricht ungefähr einer Kreditkarte. Das ist 1 Barbie Mikroplastik in 18 Wochen.

Da Plastik sich nie ganz auflöst, liegt die Belastung an Nanoplastik (ca. 80x dünner als ein Haar), die wir alleine durch Mineralwasser in Plastikflaschen aufnehmen, bei bis zu 370 000 Partikeln pro Liter.

(Quelle: Studie Columbia University 2024)

In deutschen Haushalten werden insgesamt knapp 412 Millionen Tonnen Abfälle pro Jahr produziert. Das entspricht 438 kg Haushaltsabfällen pro Kopf pro Jahr. Davon sind alleine 237 kg Verpackungsmüll pro Kopf.

(Quelle: Statistisches Bundesamt 2023)

Ein fleischfreier Tag pro Person und Woche könnte in Deutschland 9 Mill. Tonnen CO2 Äquivalente einsparen.

(Quelle: WWF)

Wir haben 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle pro Jahr in Deutschland. Das macht 78 kg Lebensmittelabfälle pro Person. 

Das sind satte 30% der gesamten Lebensmittelproduktion.

(Quelle: WWF)

Ca 2.8 Milliarden To Go Becher werden jedes Jahr in Deutschland weggeworfen. Das sind rund 320.000 Einwegbecher pro Stunde.

(Quelle: Umweltbundesamt)

Wir kaufen im Durchschnitt 60 Kleidungsstück pro Jahr (ausgeschlossen Unterwäsche & Socken), wovon wir 20 Teile nie tragen und weitere 5,5 kg wegwerfen.

Übrigens steckt in jedem Kleidungsstück etwa genauso viel Chemikalien, wie es wiegt. Das heißt, wenn ein Kleidungsstück 300 Gramm wiegt, wurden dafür auch rund 300 Gramm Chemikalien verwendet.

In der Kombination mit dem Zuwachs an Ultra Fast Fashion wird die Nutzung und Qualität von Kleidung stark eingeschränkt und der Konsum massiv erhöht. Gleichzeitig steigt die Belastung mit Chemikalien in unseren Gewässern in gesundheitsschädlichem Maße.

Ca. 21% der gesamten CO2 Emissionen in Deutschland entstehen durch Verkehr. 72% davon alleine durch Straßenverkehr. 

Bis 2030 muss sich dieser Wert halbieren.

(Quelle: Fraunhofer Institut)

Die Herstellung von Beton, unser liebster Baustoff, verursacht unvorstellbare 20 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr – und das nur in Deutschland. Weltweit sind das etwa 2,8 Milliarden Tonnen CO2.

Damit macht nur dieses eine Material ca. 8% der weltweiten jährlichen CO2 Emissionen aus und liegt somit erheblich höher als die 3 % des globalen Flugverkehrs.

(Quelle: Statista 2022)

'WER VERSTANDEN HAT UND NICHT HANDELT,
HAT NICHT VERSTANDEN.'

Wang Yangming